Skala 1.1 von Microsoft Research rechnet Molekülstrukturen genauer und läuft jetzt in mehr Programmen. Ein neues Benchmark-System misst laufend die Rechenleistung.
Ein aktualisiertes Deep-Learning-Werkzeug fuer die Dichtefunktionaltheorie soll breiter zugaenglich werden - mit einem laufenden Benchmark zur Leistungskontrolle.
Wenn Chemiker heute am Computer vorhersagen wollen, wie sich ein Molekuel verhaelt, verlassen sie sich seit Jahrzehnten auf eine Methode namens DFT - die Dichtefunktionaltheorie (ein Verfahren, mit dem sich das Verhalten von Elektronen in Molekuelen naeherungsweise berechnen laesst). Microsoft Research schiebt nun eine neue Version seines KI-gestuetzten Bausteins dafuer nach und macht ihn breiter verfuegbar. Die Botschaft dahinter: Wer schnellere und genauere Simulationen will, soll nicht mehr auf ein exklusives Werkzeug warten muessen.
Konkret geht es um Skala 1.1, ein aktualisiertes sogenanntes Exchange-Correlation-Functional (das ist der Teil einer DFT-Rechnung, der die komplizierten Wechselwirkungen zwischen Elektronen abschaetzt) auf Basis von Deep Learning. Laut dem Blogbeitrag von Microsoft Research vom 20. August bringt die neue Version eine hoehere Genauigkeit mit, wird ueber das oekosystem der Computational Chemistry hinweg breiter zugaenglich gemacht und bekommt einen laufenden Benchmark an die Seite gestellt, der die Rechenleistung nachvollziehbar dokumentieren soll. Weitere technische Details oder Zahlen zur Genauigkeit sind im vorliegenden Material nicht enthalten.
Der Schritt ist deshalb bemerkenswert, weil DFT-Rechnungen zum Alltag in der Materialforschung, in der Wirkstoffentwicklung und in der Batterieforschung gehoeren - sie sind aber notorisch rechenintensiv. Wenn ein KI-basiertes Functional die gleiche Vorhersagequalitaet mit weniger Aufwand liefert, koennten Forschungsgruppen schneller Kandidaten fuer neue Molekuele oder Materialien durchspielen. Dass Microsoft den Zugang nun ueber das bestehende Werkzeug-oekosystem ausweitet, adressiert einen typischen Engpass: Neue Methoden setzen sich in der Chemie nur dann durch, wenn sie in den etablierten Programmen laufen, die Forschende ohnehin nutzen. Wer davon profitiert - akademische Gruppen, Industrie-Labore oder beide - geht aus dem Material nicht klar hervor.
Offen bleibt einiges. Der Beitrag nennt zwar Genauigkeit, Zugaenglichkeit und einen 'lebenden' Benchmark als Verbesserungen, liefert aber im vorliegenden Auszug keine belastbaren Vergleichszahlen zu klassischen Functionals oder zu Vorversionen. Auch die Lizenzbedingungen, unterstuetzte Software-Pakete und moegliche Grenzen des Modells - etwa bei ungewoehnlichen Molekuelklassen - sind hier nicht belegt. Ein KI-basiertes Functional erbt zudem typische Risiken lernender Systeme: Es koennte bei Strukturen, die den Trainingsdaten wenig aehneln, ungenauer werden, ohne dass Nutzer das sofort merken. Der angekuendigte laufende Benchmark ist damit vermutlich nicht nur ein Marketing-Element, sondern eine notwendige Kontrollinstanz.
Interessant wird in den kommenden Wochen, wie schnell etablierte Chemie-Softwarepakete Skala 1.1 tatsaechlich integrieren und ob unabhaengige Forschungsgruppen die Genauigkeitsangaben in eigenen Tests bestaetigen. Auch die Frage, ob Microsoft den Zugang dauerhaft offen haelt oder an eigene Cloud-Dienste bindet, duerfte darueber entscheiden, ob aus der Ankuendigung ein Werkzeug fuer die breite Forschung wird - oder ein weiterer Baustein im Wettlauf der grossen Tech-Konzerne um die wissenschaftliche KI.
Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur erreichen eine neue Stufe. US-Behörden bestätigen den Einsatz nahezu autonomer KI-Agenten bei echten Attacken. Das ist keine Theorie mehr – es passiert gerade.
Cognition AI will keine Übernahme durch SpaceX – verhandelt aber über eine Zusammenarbeit. SpaceX könnte dadurch Zugang zu potenziellen Großkunden bekommen. Eine Einigung ist noch nicht bestätigt.
Stampli stand vor einem festen Deadline und fehlenden Design-Ressourcen. Mit Codex und ChatGPT Work komprimierte das Team mehrere Wochen Produktion auf wenige Tage. Ein konkretes Praxisbeispiel für KI im Arbeitsalltag.
Mistral stellt Agentic Search vor – ein Produkt für genauere und effizientere Ergebnisse in KI-Systemen. Details zu Funktionsweise oder Preisen sind im Material nicht enthalten.
Nvidia öffnet GeForce NOW für Firefox-Nutzer. Cloud-Gaming startet damit direkt im Browser – ohne App-Download, auch auf schwacher Hardware wie Schul-Laptops.
Ein Beitrag argumentiert: KI steigert den Wert von Junior-Entwicklern, statt ihn zu senken. Warum das so sein könnte, führt der Titel nicht aus – die genaue Begründung ist im Material nicht enthalten.
Spezielle Schriftarten sollen KI-Systeme beim Lesen von Texten täuschen – ein Beitrag bezeichnet das als wirkungslos und sogar schädlich. Details zur Begründung sind im Material nicht enthalten.
Das Modell google/tipsv1-g14-lowres ordnet Bilder ohne vorheriges Training in Kategorien ein. Es richtet sich bisher an wenige Nutzer: 15 Downloads, 2 Likes.
Das Pixel 11 Pro ist ab sofort im Handel. Bei o2 gibt es es zusammen mit der Pixel Watch 5 und einem Tarif – Ersparnis laut Anzeige bis zu 840 Euro.
Die schwenkbare Außenkamera läuft per Solarpanel und erkennt Bewegungen. Sie löst mit 2K auf und ist laut Anzeige gerade zum Sparpreis erhältlich.
Die Powerbank startet Fahrzeuge und lässt sich auch als normaler Akku für Geräte nutzen. Der Preis liegt laut Anzeige kurzzeitig unter 47 Euro.
Update 2.0 liefert eine neue Engine-Version und überarbeitete Grafik für Stalker 2. Nicht alle Spieler finden die neue Optik besser als die alte.
Mit Pocket können US-Nutzer per KI interaktive Spiele bauen und teilen – ganz ohne Code. Meta testete die App zuvor still in Brasilien.
Keine Termine gemeldet.